Prozess CM_REQ_ONL - Consent Management - Online Datenfreigabe

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Prozess CM_REQ_ONL (00.99) am 19.09.2020

  
Stammdaten
ProzessCM_REQ_ONL 
Version00.99 
MutterprozessKeine Abstammung 
Aus KonsultationJa 
BezeichnungConsent Management - Online Datenfreigabe 
BearbeitungsstatusKonsultation 
Gültig von01.05.2019 
Gültig bis30.09.2020 
StatusInaktiv (In Konsultation) 
GranularitätZählpunkt 
StornierbarNein 
KategorieCustomer Consent Management (Datenfreigabe) 
ResponsekategorieConsent Management 
SpartenStrom 
BeteiligteVerteilernetzbetreiber
Kunde
Betreiber gemeinschaftlicher Erzeugungsanlagen
 
  
  

Prozess Grundlagen

  
GrundlagenKonsultation gem. SoMa5 
  
  

Prozessdiagramm

  
  
  

Beschreibung der Prozessschritte

  
Reihenfolge ProzessschrittNameBedingung/BeschreibungMessageCodeDeadline
1BP01.BP13.BP02Dienstleistung für Enkunden wird angeboten oder erbracht-
2BP01.BP13.BP06Datenfreigabe-Anforderung sendenDer Dienstleister erzeugt eine Datenfreigabe-Anforderungs-Nachricht (ConsentRequest) mit einer selbst generierten ContentRequestId und schickt diese an den VNB.
Aus der Nachricht geht nicht unbedingt hervor, welcher Endkunde betroffen ist: Sofern der Dienstleister die Zählpunkt-Id des Endkunden kennt, kann diese in der Anforderung mitgeschickt werden. Alternativ wird eine eindeutige Anfrage-Id (ConsentRequestId) erzeugt und gesetzt, welche der Dienstleister dem Endkunden außerhalb der CCM/EDA Infrastruktur mitteilen muss, damit der Endkunde diese in seinem VNB Portal eingeben kann. Der VNB ist damit in der Lage, die dazugehörige Datenfreigabe-Anforderung dem richtigen Endkunden zuzuordnen. Anschließend müssen die vom Dienstleister angeforderten Datentypen (RequestedDatatypes) dem Endkunden zur Bestätigung angezeigt werden.
ANFORDERUNG_CMQN
3BP01.BP13.BP24Timer für das Warten auf Rückantwort starten-72 Stunden
4BP01.BP13.BP26Endkunde die Consent-Request-Id mitteilenAlternativ wird eine eindeutige Anfrage-Id (ConsentRequestId) erzeugt und gesetzt, welche der Dienstleister dem Endkunden außerhalb der CCM/EDA Infrastruktur mitteilen muss, damit der Endkunde diese in seinem VNB Portal eingeben kann.-
5BP01.BP14.BP08Datenfreigabe-Anforderung empfangen-
6BP01.BP14.BP43Timer für das Warten auf Endkundenentscheidung starten-10 Arbeitstage
7BP01.BP14.BP11Datenfreigabeantrag speichern-
8BP01.BP14.BP02Datenfreigabe mit Ablehnung erstellen und sendenABLEHNUNG_CMQN
9BP01.BP13.BP17Datenfreigabe mit Ablehnung empfangen-
10BP01.BP15.BP04Consent-Request-ID eingeben-
11BP01.BP14.BP25Fehlermeldung anzeigenBei Eingabe einer falschen Request-ID wird dem Kunden eine Fehlermeldung am VNB Portal angezeigt-
12BP01.BP14.BP23Kundenzählpunkte zuordnen-
13BP01.BP15.BP11Dateifreigabe-Anfrage auswählenDer Endkunde kann am VNB Portal alle seine offenen Datenfreigabe-Anfragen auswählen-
14BP01.BP15.BP17Datenfreigabe ablehnen-
15BP01.BP15.BP15Datenfreigabe erteilen-
16BP01.BP14.BP30Datenfreigabe speichern-
16BP01.BP14.BP31Dateifreigabe mit Bestätigung erstellen und sendenDer VNB verschickt daraufhin eine Datenfreigabe mit Bestätigung (ConsentNotification mit positivem ResponseCode).ANTWORT_CMQN
17BP01.BP13.BP16Dateifreigabe mit Bestätigung empfangen-
  
  

Verwendete Marktnachrichten

  
  
  

Responsecodes der Marktnachrichten

  
ANFORDERUNG_CMQN - Anforderung Zustimmung
CodeBezeichnungResponse Kategorie
Keine Einträge vorhanden.


ANTWORT_CMQN - Antwort
CodeBezeichnungResponse Kategorie
175Zustimmung erteiltConsent Management

  
  

Dokumente und Links – Teil der Konsultation

  
BezeichnungKategorieBeschreibungLink
Keine Einträge vorhanden.
  
  

Ergänzende Dokumente und Links - nicht Teil der Konsultation

  
BezeichnungKategorieBeschreibungLink
Keine Einträge vorhanden.
  
  
  

Ergänzende Informationen

  

Beschreibung

  

Ziel ist es, dass ein Dienstleister die Einwilligung zur Nutzung bzw. Bereitstellung von kundenbezogenen Daten zu einem bestimmten Zweck und für einen definierten Zeitraum erlangt. 


Positive Ergebnisse:

1.    Der Dienstleister erhält vom Endkunden pro Zählpunkt eine Einwilligung zur Nutzung der kundenbezogenen Daten

2.    Der VNB liefert dem Dienstleister auf Anfrage kundenbezogene Daten.

3.    Der VNB liefert periodisch Daten an den Dienstleister, sofern dies in der Datenfreigabe definiert ist.

4.    Der Endkunde ist vom Dienstleister über die Natur der Datenanfrage aufgeklärt (spezifisch Beschreibung der Daten, Information über den Zweck und die Löschfrist)

Negative Ergebnisse:

1.    Der Dienstleister erhält eine Ablehnung zur Nutzung der kundenbezogenen Daten.

2.    Der VNB verarbeitet die Datenfreigabe-Anfrage nicht rechtzeitig.

3.    Der Kunde gibt die Einwilligung zur Datenfreigabe-Anfrage nicht rechtzeitig.

Verhalten im Fehlerfall

Bei Fehlern verbleiben die angefragten Daten beim VNB im Zustand „nicht freigegeben“.

Funktionale Fehler (VNB Backend)

Der Dienstleister bekommt bei funktionalen Fehlern als Antwort vom VNB eine Ablehnung der Freigabe Anforderung mit einem Fehlercode (siehe Abschnitt 7.1.3).

Nicht-Vorhandensein der angefragten Daten

Kann der geforderte Datentyp der Anfrage nicht geliefert werden (z.B. aus technischen Gründen bei 1/4h Werten), dann erfolgt daraus eine Ablehnung (ConsentNotification mit negativem ResponseCode).

Nachrichten Duplikate

Duplikate werden anhand der fachlichen Schlüssel erkannt (siehe Abschnitt 7). Jeweils die erste empfangene Nachricht bei VNB oder Dienstleister wird von diesem als die korrekte Nachricht angenommen. Nach Erhalt der ersten Nachricht empfangene Duplikate werden im Prozess nicht berücksichtigt. Das VNB oder Dienstleister Backend informieren ihre jeweiligen Nutzer über auftretende Nachrichten zur manuellen Problemlösung.

Timeout aus der Perspektive Dienstleister

Ist innerhalb von 72 Stunden („time to live“) nach Versand der Datenfreigabe-Anfrage durch den Dienstleister keine Datenfreigabe-Bestätigung oder -Ablehnung vom VNB beim Dienstleister angekommen, betrachtet der Dienstleister die Anfrage als abgelehnt. Nach Ablauf des Timeouts eintreffende Bestätigungsnachrichten werden vom Dienstleister verworfen. Das VNB oder Dienstleister Backend informieren ihre jeweiligen Nutzer über auftretende Nachrichten zur manuellen Problemlösung.

Timeout aus der Perspektive VNB

Ist innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Erhalt der Datenfreigabe-Anfrage beim VNB keine KundenEinwilligung zur Freigabe erfolgt, sendet der VNB eine Datenfreigabe-Ablehnung (ConsentNotification mit negativem ResponseCode) an den Dienstleister und modifiziert den Status der Datenfreigabe-Anfrage, so dass für den Endkunden keine Einwilligung mehr möglich ist.

Fehler in den Bestandsprozessen

Tritt ein Fehler in einem bestehenden energiewirtschaftlichen Prozess auf (z.B. Versand von Lastgängen schlägt fehl) hat dies keinen Einfluss auf den Zustand der Datenfreigabe

Fehlerbehandlung

Möchte der Dienstleister trotz eines aufgetretenen Fehlers weiterhin auf die Daten zugreifen, muss er den Prozess erneut starten, d.h. eine neue Datenfreigabe-Anfrage senden.

Übertragung

  

Für die Abwicklung des Datenaustausch stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Prozessumsetzung in der eigenen IT-Landschaft: EDA Messenger oder EDA e-mail. Für weitere Infos kontaktieren Sie bitte eda@ebutilities.at.
  2. Nutzung eines IT Dienstleister (SaaS): EDA Messenger, welcher durch den IT Dienstleister betrieben wird. Für weitere Infos kontaktieren Sie bitte Ihren IT Dienstleister

Fristen

  

Es wird erwartet, dass die Datenfreigabe-Anforderung innerhalb von 30s nach Eingang der Nachricht im Kundenportal des VNB für den Endkunden sichtbar ist, so dass der diese freigeben kann.

Es wird erwartet, dass die Datenfreigabe-Antwort innerhalb von 20s nach Freigabe des Kunden versendet wird. Es wird angestrebt, dass die Freigabe nach 10 weiteren Sekunden beim Dienstleister ankommt.

Der Zeitpunkt, an dem der Versand der Daten gestartet wird, ist abhängig von den angefragten Daten.

Generell erfolgt der Versand von zyklischen Daten nach dem Push Prinzip (d.h. VNB versendet automatisch im Rahmen der bestehenden Marktkommunikation).

Prozessauslösend

  

Ein Dienstleister benötigt Kundendaten vom VNB, um seine Dienstleistung erbringen zu können.

Verpflichtende XML Knoten

  

Befüllung der Felder DateFrom, MeteringInterval, TransmissionCycle abhängig vom RequestedDataType. Detailbeschreibung siehe dazu unter Prozesskategorie -> CCM -> CCM Datentypen

Voraussetzungen

  

Abgeschlossene Registrierung als Dienstleisters unter www.ebutilities.at.

Der Zählpunkt muss einem Netzbetreiber zugeordnet sein bzw. für den Zählpunkt ein aktiver Anmeldeprozess mit einem gleichen oder jüngeren Prozessdatum (Einzugsdatum) vorhanden sein.

Änderungen

  

18.04.2019

  • Erstfassung erstellt

  
  
  
  

Änderungen verfolgen

  

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