Konsultation Synthetisches Lastprofil E1 für PV

Beschreibung
Konsultation zum neuen Synthetischen Lastprofil E1 für PV Einspeiser
 
Fristen
Konsultation Beginn28.03.2019 
Stellungsnahmen bis28.04.2019 
Vorauss. Veröffentlichung27.05.2019 
Testphase ab- 
Produktivsetzung01.07.2019 

Allgemeine Anmerkungen zu der Konsultation

AT002000 A****l

Stellungnahme der Netz Niederösterreich zum neuen synthetischen Lastprofil E1:

 

Wir begrüßen den vorliegenden Entwurf für die Änderung der synthetischen Lastprofile E1,

und möchten wie folgt Stellung nehmen:

  • Den empirischen Ansatz der Berechnung und Normierung der synthetischen Lastprofile auf Basis von gemessenen Einspeisewerten durch die Netzbetreiber erachten wir ebenfalls besser als die mathematische Funktion.

  • Die jahreszeitliche Unterteilung des Profils in Sommer-, Winter- , Übergangszeit erscheint angemessen.

  • Der geografischen Verschiebung der Sonneneinstrahlung zwischen West- u Ostösterreich von 45min sollte durch die Unterteilung der Profile in West, Mitte, Ost Rechnung getragen werden.

  • Die Umstellung zum Jahreswechsel erachten wir aus Gründen einer geordneten Vorbereitung, sowie aus Planungsgründen für die Lieferanten jedenfalls besser als zu Jahresmitte.

  • Für die Berechnung der Jahresverbrauchswerte im Zuge der Abrechnung (vor allem für kürzere Abrechnungsperioden) benötigen wir die neuen Profile ebenfalls für das Jahr vor der Umstellung von APCS.

 

Netz Niederösterreich

Andreas Heigl



Betroffene Prozesse

  
  
  

KO_SLPVE1 (00.01) neues Synthetisches Lastprofil E1

  
ProzessKO_SLPVE1 
Version00.01 
Bezeichnungneues Synthetisches Lastprofil E1 
Gültig von19.02.2019 

Stellungnahmen

AT001000 D****r

Stellungnahme der Wiener Netze zum neuen synthetischen Lastprofil E1:
Wir begrüßen grundsätzlich die Anwendung eines den natürlichen Gegebenheiten viel besser entsprechenden Profilverlaufes. Die ermittelten und veröffentlichen Profilzeitreihen genügen diesem Ziel hervorragend.
Zum Zweck der möglichst einfachen und wirtschaftlichen Umsetzung der Umstellung schlagen wir folgende vereinfachende Vorgangsweise vor:
1. Vergabe nur EINES österreichweit EINHEITLICHEN Lastprofiles (dabei sollte das errechnete Profil "Mitte" universell Verwendung finden. Damit müssen ALLE Marktteilnehmer keine zusätzlichen Profile oder umbenannten Profile anlegen.

2. Beibehaltung der einheitlichen Profilbezeichnung E1 (statt E1O, E1M, E1W). Damit sind keinerlei Änderungen an Zählpunktszuweisungen durch die Netzbetreiber bzw. keine Datenpflege ihrer Zählpunkte bei den Lieferanten notwendig. Es entfällt daher auch jeglicher Kommunikationsaufwand im Zuge der Umstellung.
3. Umstellung möglichst zu JAHRESANFANG, also am 01.01.2020. Die Profildaten aller synthetischen Profile werden standardmäßig gegen Jahresende für das komplette Folgejahr von allen Marktteilnehmern importiert, somit entfällt eine unterjährige Änderung bereits (etwa für Prognosen) verwendeter Zeitreihen, auch ist die Beibehaltung des notwendigen Datenintegrals von 1000 kWh/Jahr gewährleistet. Ein Umstellungstermin 01.07.2019 scheint organisatorisch extrem knapp, und andere Alternativen (z.B. 01.10.2019) viel aufwändiger, ohne einen großen Nutzen zu erbringen.

Allfällige Nachteile durch die regionale Zeitverschiebung des Sonnenstandes können unseres Erachtens vernachlässigt werden, denn bei allen größeren PV-Anlagen kommt ohnehin die Lastprofilmessung bzw. die erweiterte Konfiguration von Smart Metern auf Basis gemessener 15-Minuten-Werte zur Anwendung.Die Datenqualität wird sich auch durch Ausrollung der Smart Meter in der Standardkonfiguration mit Anwendung der gemessenen Tagesenergiemengen mit sLP sukzessive deutlich verbessern.
Die...

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