Konsultation Synthetisches Lastprofil E1 für PV

Beschreibung
Konsultation zum neuen Synthetischen Lastprofil E1 für PV Einspeiser
 
Fristen
Konsultation Beginn28.03.2019 
Stellungsnahmen bis15.05.2019 
Vorauss. Veröffentlichung27.05.2019 
Testphase ab- 
Produktivsetzung01.01.2020 
Abschluss
Entscheidung
Oesterreichs Energie bedankt sich herzlich für die zahlreichen konstruktiven Rückmeldungen zur gegenständlichen Konsultation.
Aufgrund der fachlich nachvollziehbaren Argumente und unter Berücksichtigung der relevanten Rahmenbedingungen ergibt sich das folgende Gesamtbild.
• Die Einführung eines neuen synthetischen Lastprofils für nicht lastganggezählte Photovoltaik-Einspeisung wird generell ausdrücklich begrüßt und als deutliche Verbesserung der gegenwärtigen Situation bewertet.
• Es werden drei zeitliche Bereiche definiert die für den Sommer, Winter und die Übergangszeit heranzuziehen sind.
• Die Profile basieren auf realen Messdaten.
• Hinsichtlich einer besseren räumlichen Aufteilung des Bundesgebietes in drei regionale Zonen (West, Mitte und Ost) überwiegen die Vorteile der deutlich einfacheren Administration gegenüber der nur geringfügig besseren Genauigkeit. Somit wird es nur ein einheitliches neues synthetisches Lastprofil namens E1 (auf Basis der Daten „Mitte“) für ganz Österreich geben.
• Der Einführungszeitpunkt soll nicht zuletzt aufgrund von Verpflichtungen gegenüber Dritten der 1.1.2020 sein.
Darüber hinaus wurde der Wunsch geäußert, das neue E1 innerhalb eines angemessenen Zeitraumes einer Evaluation zu unterziehen und erneut zu hinterfragen.
 

  
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Allgemeine Anmerkungen zu der Konsultation

AT000000 H****

APG ist mit dem vorliegenden Entwurf zur Erneuerung des synthetischen Lastprofils E1 einverstanden.

 

Durch die Einführung von geographisch verschobenen Lastprofilen „West|Mitte|Ost“ kann prinzipiell ein zusätzlicher Beitrag zur Reduktion von Regelenergie- und Ausgleichsenergiekosten erzielt werden. APG unterstützt daher (nicht zuletzt auch als Zählwertmanagement- Prognose- und Fahrplan-Dienstleister für OeMAG) eine entsprechende Ergänzung des Lastprofils. In Anlehnung an bereits abgegebene Kommentar und im Hinblick auf die Verbesserung der Datengüte durch die Ausrollung der IMS wäre „APG“ auch damit einverstanden, wenn eine solche Ergänzung – bei Sinnhaftigkeit der Ergebnisse einer Neuanalyse nach einer Beobachtungszeit (2-3 Jahre erscheinen sinnvoll) – zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt wird.

 

Zwecks Absicherung eines gleichen Verständnisses bezüglich der technischen Umsetzung sei ein in der letzten TelKo vom 31.1.2019 angesprochene Punkt nochmals aus APG-Sicht dargestellt:

Ablesungen zu Photovoltaikanlagen, die in einem über den Umstellungszeitpunkt hinausgehenden Zeitraum gezählt wurden, werden bis zum Umstellungszeitpunkt anteilig mit dem alten Lastprofil E1 (Trapez) und danach mit dem neuen Lastprofil E1 in die Clearingaggregate (Lieferanten- und Bilanzgruppenaggregate) gerechnet. Es darf nicht so verstanden werden, als nach dem Umstellungszeitpunkt die Umrechnung des gesamten Ablesung-Zeitraums (also auch rückwirkend) über das neue Lastprofil E1 erfolgt.

Wie bereits verlautbart ist es für die Abwicklung des Zählwertmanagements für die Erzeugungsabrechnung der OeMAG unbedingt erforderlich, dass alle Partner zum selben Zeitpunkt umstellen. Sollten auch nur wenige Erzeugungsdatenlieferanten (Netzbetreiber oder Dienstleister) nicht in der Lage sein dies bis zum 1. Juli 2019 zu schaffen, dann ist es aus APG-Sicht besser den Umstellungszeitpunkt zu verschieben. APG wäre (in der oben erwähnten Funktion) für die Umstellung per 1.7.2019 gerüstet, der ta...

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AT000005 OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG B****z

Stellungnahme der OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG zum neuen synthetischen Lastprofil:

Unter Beachtung nachfolgender Anmerkungen erachten wir die gegenständliche Fortentwicklung des synthetischen Lastprofils als überaus begrüßenswert, insbesondere mit Blick auf die vorgeschlagenen Adaptierungen hinsichtlich der verschiedenen Jahreszeiten.

Nach unserer Ansicht stehen die Vorteile einer geographischen Differenzierung allerdings nicht im Verhältnis zu den möglichen Problemfeldern, weshalb von der Einführung unterschiedlicher Zeitzonen in diesem Zusammenhang abgeraten wird.

Die OeMAG plädiert für eine praktikable Übergangslösung, bis eine Direktmessung aller Anlagen möglich ist.

AT000002 VERBUND AG

Verbund begrüßt die Anpassung des E1 Profils wie in der Konsultation vorgeschlagen.

- Aufgrund notwendiger Vorlaufzeiten aller Markteilnehmer präferieren wir den 1.1.2020 als Umstellungszeitpunkt.

- Im Sinne eines ausgewogenen Aufwand-Nutzen-Verhältnisses schlagen wir die Einführung eines einheitlichen E1 Profils für ganz Österreich vor.

AT003101 K****r

Stellungnahme der LINZ STROM Vertrieb GmbH & Co KG
Die Anpassung des Profils an die Realität wird befürwortet und die Vorgehensweise der empirischen Methode als geeignet empfunden. Auch die Verwendung von drei jahreszeitlich verschiedenen Profilen wird als geeignete Annäherung angesehen.

Ob die Einführung von drei Profilen (Ost, Mitte, West) notwendig ist, wird allerdings bezweifelt. Da die Fehler durch Witterungseinflüsse ohnehin weit größer sind als die zeitliche Verschiebung würden wir der Einfachheit halber ein einheitliches Profil bevorzugen.

Die Einführung sollte wie geplant mit 1.7.2019 erfolgen.

AT011002 A****u

Naturkraft Energievertriebsgesellschaft mbH
Wir erachten eine Anpassung des Profils E1 inklusive der Abbildung der Saisonalität und der Regionalität (geographische Zonen) für sinnvoll. Aufgrund der erforderlichen Anpassungen ist es jetzt aber für eine Einführung zum 1.7.2019 schon sehr spät, wir würden eine Produktivsetzung zum 1.1.2020 begrüßen.

AT003001 Energie AG Oberösterreich Trading GmbH M****r

Von Seiten Energie AG Oberösterreich Trading GmbH wird die Änderung voll inhaltlich unterstützt. Eine Aufteilung in Ost, Mitte, West kann aufgrund der Vereinfachung auch unterbleiben, da das neue Referenzprofil selbst bereits eine wesentliche Verbesserung liefert. Änderungen im Clearingsystem bringen künftig automatisch genauere Werte ins Spiel. Die Umsetzung mit 01,07,2019 ist zu begrüßen.

AT000006 VERBUND Sales GmbH

Verbund begrüßt die Anpassung des E1 Profils wie in der Konsultation vorgeschlagen.
- Aufgrund notwendiger Vorlaufzeiten aller Markteilnehmer präferieren wir den 1.1.2020 als Umstellungszeitpunkt.
- Im Sinne eines ausgewogenen Aufwand-Nutzen-Verhältnisses schlagen wir die Einführung eines einheitlichen E1 Profils für ganz Österreich vor.



AT008002 Energie Steiermark Business GmbH A****r

Energie Steiermark Business GmbH (AT008002):
Um die Realität von Photovoltaikeinspeisern im Gesamtsystem besser abbilden zu könne, begrüßen wir die Einführung eines neuen E1-Profils.Wir erachten jedoch die Einführung von drei Profilen (Ost, Mitte, West) als nicht sinnvoll, einerseits wäre die IT-Umstellung in den Abrechnungs- und EDM-Systemen aufwendig, andererseits wird mit der Einführung von SMART METERN (IME) die Problematik der Einspeiser sowieso entschärft. Die Bezeichnung E1 sollte beibehalten werden. Die Einführung sollte ehestmöglich erfolgen.
MfGAndreas SchmalleggerEnergie Steiermark Business GmbHBGV und Lieferant

EVN AG A****k

Der Vorschlag für das neue E1 Profil mit der Trennung in drei geographische Zonen wird unterstützt, da dies dem Ziel, die Profile an die Realität anzugleichen, eher entspricht als nur mit einer geographischen Zone. 


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Kofink

EVN AG

AT111091 aWATTar GmbH S****z

Stellungnahme der aWATTar GmbH zum neuen Synthetischen Lastprofil E1:
Wir begrüßen grundsätzlich die Einführung eines neuen synthetischen Lastprofils E1, weil dadurch die Realität deutlich besser dargestellt wird und es aus energiewirtschaflicher Sicht sinnvoll ist.
Wir halten den empirischen Ansatz ebenfalls für deutlich besser als die mathematische Funktion und die jahreszeitliche Unterteilung erscheint passend.
Wir schlagen vor den Wechsel zum neuen E1 Profil erst mit 01.01.2020 zu vollziehen. 
Ebenso würden wir es bevorzugen, dass nur ein einziges E1 Lastprofil für ganz Österreich gilt, um die Komplexität für Prognosen zu reduzieren. Die geographischen Verschiebungen der Sonneneinstrahlung sind im Vergleich zu den realen Abweichungen durch Bewölkung, etc. aus unserer Sicht zu vernachlässigen.
aWATTar GmbH

AT002000 A****l

Stellungnahme der Netz Niederösterreich zum neuen synthetischen Lastprofil E1:

 

Wir begrüßen den vorliegenden Entwurf für die Änderung der synthetischen Lastprofile E1,

und möchten wie folgt Stellung nehmen:

  • Den empirischen Ansatz der Berechnung und Normierung der synthetischen Lastprofile auf Basis von gemessenen Einspeisewerten durch die Netzbetreiber erachten wir ebenfalls besser als die mathematische Funktion.

  • Die jahreszeitliche Unterteilung des Profils in Sommer-, Winter- , Übergangszeit erscheint angemessen.

  • Der geografischen Verschiebung der Sonneneinstrahlung zwischen West- u Ostösterreich von 45min sollte durch die Unterteilung der Profile in West, Mitte, Ost Rechnung getragen werden.

  • Die Umstellung zum Jahreswechsel erachten wir aus Gründen einer geordneten Vorbereitung, sowie aus Planungsgründen für die Lieferanten jedenfalls besser als zu Jahresmitte.

  • Für die Berechnung der Jahresverbrauchswerte im Zuge der Abrechnung (vor allem für kürzere Abrechnungsperioden) benötigen wir die neuen Profile ebenfalls für das Jahr vor der Umstellung von APCS.

 

Netz Niederösterreich

Andreas Heigl



  
  

Betroffene Prozesse

  
  
  

KO_SLPVE1 (00.01) neues Synthetisches Lastprofil E1

  
ProzessKO_SLPVE1 
Version00.01 
Bezeichnungneues Synthetisches Lastprofil E1 
Gültig von19.02.2019 

Stellungnahmen

AT003003 Energie AG Oberösterreich Vertrieb GmbH W****i

Die Weiterentwicklung des im Jahr 2001 erstellten und seither nicht angepassten PV Einspeiseprofils wird begrüßt.

Die vorgeschlagene Umsetzung mittels Unterteilung in drei Gebiete erfordert jedoch einen hohen Umstellungs- und Administrationsaufwand, da die Kunden individuell segmentiert werden müssen.

Da durch die Aufgliederung in 3 Profile die Genauigkeit (die Verschiebung von 45 Minuten im Mittel eine Abweichung von 15 Minuten ergibt) nur geringfügig erhöht wird, ist die Umsetzung mittels eines einheitlichen Profils zu bevorzugen.

Die Umstellung mit 1.7.2019 mit einem Übergangsprofil für 2019 wird begrüßt.

Eine weitere Verbesserung wird durch die Einführung des Tageswertclearings erwartet. Es wird angeregt, dass in 2-3 Jahren eine Evaluierung der Umstellung durchgeführt wird. Ergibt sich weiterer Verbesserungsbedarf, so ist die Berücksichtigung der Erzeugungsanlagen, die mit einem IME ausgestattet sind auf Basis von Viertelstunden-Verbrauchswerten anzustreben.

AT007000 G****k

Ein den natürlichen Gegebenheiten angepasste Profil ist in unserem Sinne.

Zum Zweck der möglichst einfachen und wirtschaftlichen Umsetzung der Umstellung in unseren Systemen und im Markt (Stichwort notwendige Marktkommunikation) schlagen wir folgende vereinfachende Vorgangsweise vor:


1. Vergabe nur EINES österreichweit EINHEITLICHEN Lastprofiles JE JAHRESZEIT (dabei sollte das errechnete Profil "Mitte" universell Verwendung finden), also je ein Profil für Winter/Übergang/Sommer. Damit wird der tatsächlichen PV-Einspeisung entsprechend Rechnung getragen und der Aufwand für die Umstellung in den Systemen wird trotzdem gering gehalten.

2. Beibehaltung der einheitlichen Profilbezeichnung E1 (statt E1O, E1M, E1W). Damit ist keine Verständigung der Marktpartner notwendig


3. Umstellung möglichst zu JAHRESANFANG, also am 01.01.2020. Die Profildaten aller synthetischen Profile werden standardmäßig gegen Jahresende für das komplette Folgejahr von allen Marktteilnehmern importiert, somit entfällt eine unterjährige Änderung. Auch ist die Beibehaltung des notwendigen Datenintegrals von 1000 kWh/Jahr gewährleistet. Ein Umstellungstermin 01.07.2019 scheint organisatorisch extrem knapp, und andere Alternativen (z.B. 01.10.2019) viel aufwändiger, ohne einen großen Nutzen zu erbringen.


AT008000 D****r

Stellungnahme Energienetze Steiermark GmbH  - KO_SLPVE1 (00.01) neues Synthetisches Lastprofil E1Die Energienetze Steiermark GmbH (EN) begrüßen die Einführung der neuen E1 – Profile zur besseren Abbildung der IST – Erzeugung von PV – Anlagen. 
Die im Konsultationsentwurf angeführten Methoden der Profilbestimmung reichen für den Zweck der Anwendung in der Bilanzierung vollkommen aus. 

Die Aufteilung in drei Zonen (Ost, Mitte und West) ist aus unserer Sicht jedoch als optional anzusehen. Um die Einführung der sich derzeit in Konsultation befindlichen synthetischen Profile zu beschleunigen, wäre es für EN denkbar auf diese Zonierung zu verzichten und österreichweit ein einheitliches E1 - Profil (mit gleichbleibender Bezeichnung E1) einführen. 

Die Einführung des neuen Lastprofil E1 sollte mit 01.07.2019 erfolgen. Sofern dies nicht möglich ist wäre der nächste Termin der 01.01.2020, von einer Einführung zwischen diesen beiden Daten ist aus technischen sowie organisatorischen Gründen abzusehen.


Energienetze Steiermark GmbH
Manfred Hölblinger / Domenik Buchauer

AT004000 A****i

Stellungnahme Salzburg Netz GmbH zu „KO_SLPVE1 (00.01) neues Synthetisches Lastprofil E1“
 
Wir begrüßen die Weiterentwicklung des E1-Profils sehr. Dadurch, dass das Einspeiseprofil nunmehr auf IST-Werten basiert und mit jahreszeitlicher Auflösung (Sommer – Winter – Übergang, analog zu den anderen SLP) ausgearbeitet wurde, wird eine wesentlich bessere Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Einspeiseverhalten erreicht.
 
Des Weiteren sollte man bedenken, dass es das Ziel der standardisierten Lastprofile ist, das durchschnittliche Verhalten eines Kundenkollektivs abzubilden. (Für exakte Werte einer einzelnen Anlage müsste eine Smart-Meter- oder Lastprofil-Messung installiert werden.) Es ist daher nicht zweckmäßig, die Genauigkeit in gewissen Aspekten des Profils mit viel Aufwand in die Höhe zu schrauben, während man andere Unsicherheitsfaktoren (z.B. durchziehende Wolken, generelle Bedeckung, Schneedecke…), die eine wesentlich größere Auswirkung haben, auf dieser Ebene gar nicht kontrollieren kann.
 
Im Hinblick auf eine Kosten-Nutzen-Betrachtung, einfache Handhabbarkeit und dem definierten Ziel der Verbesserung des E1 Profils, gerade auch im wettbewerblichen Bereich, plädieren wir dafür, dass es zu keiner Aufteilung der Profile nach Ost-Mitte-West kommt, sondern ein einheitliches E1 Profil für ganz Österreich verwendet wird. Somit empfehlen wir entsprechend des Kapitels „5 Beschreibung PV-Profile NEU“ das PV Profil Mitte als „neues synthetisches Lastprofil E1“ anzuwenden, mit gleicher Bezeichnung E1, und nur die 15‘ Daten mit den neuen Methodik zu ermitteln.
Die Umstellung kann aus unserer Sicht mit 01.07.2019 erfolgen, da hierfür auf die Restmenge des lfd. E1 Jahresprofil normiert werden kann. Aus Akzeptanzgründen ist aber die Umstellung zum Jahreswechsel empfehlenswert.
 
Die Sonstigen Marktregeln Kapitel 6 müssen entsprechend der Konsultationsergebnisse bzgl. des E1-Profils angepasst werden und sollten somit in der nächster Konsultation des Kapitels 6 vorgesehen werden....

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AT001000 D****r

Stellungnahme der Wiener Netze zum neuen synthetischen Lastprofil E1:
Wir begrüßen grundsätzlich die Anwendung eines den natürlichen Gegebenheiten viel besser entsprechenden Profilverlaufes. Die ermittelten und veröffentlichen Profilzeitreihen genügen diesem Ziel hervorragend.
Zum Zweck der möglichst einfachen und wirtschaftlichen Umsetzung der Umstellung schlagen wir folgende vereinfachende Vorgangsweise vor:
1. Vergabe nur EINES österreichweit EINHEITLICHEN Lastprofiles (dabei sollte das errechnete Profil "Mitte" universell Verwendung finden. Damit müssen ALLE Marktteilnehmer keine zusätzlichen Profile oder umbenannten Profile anlegen.

2. Beibehaltung der einheitlichen Profilbezeichnung E1 (statt E1O, E1M, E1W). Damit sind keinerlei Änderungen an Zählpunktszuweisungen durch die Netzbetreiber bzw. keine Datenpflege ihrer Zählpunkte bei den Lieferanten notwendig. Es entfällt daher auch jeglicher Kommunikationsaufwand im Zuge der Umstellung.
3. Umstellung möglichst zu JAHRESANFANG, also am 01.01.2020. Die Profildaten aller synthetischen Profile werden standardmäßig gegen Jahresende für das komplette Folgejahr von allen Marktteilnehmern importiert, somit entfällt eine unterjährige Änderung bereits (etwa für Prognosen) verwendeter Zeitreihen, auch ist die Beibehaltung des notwendigen Datenintegrals von 1000 kWh/Jahr gewährleistet. Ein Umstellungstermin 01.07.2019 scheint organisatorisch extrem knapp, und andere Alternativen (z.B. 01.10.2019) viel aufwändiger, ohne einen großen Nutzen zu erbringen.

Allfällige Nachteile durch die regionale Zeitverschiebung des Sonnenstandes können unseres Erachtens vernachlässigt werden, denn bei allen größeren PV-Anlagen kommt ohnehin die Lastprofilmessung bzw. die erweiterte Konfiguration von Smart Metern auf Basis gemessener 15-Minuten-Werte zur Anwendung.Die Datenqualität wird sich auch durch Ausrollung der Smart Meter in der Standardkonfiguration mit Anwendung der gemessenen Tagesenergiemengen mit sLP sukzessive deutlich verbessern.
Die...

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