Konsultation Regelung für das Qualitätsmanagement der SM-Kommunikation

Beschreibung



Mit der Einführung von Smart Metering werden völlig neue Marktprozesse
wie z.B. Prepayment oder Energiegemeinschaften ermöglicht. Basis für diese
Prozesse ist die tägliche Fernauslesung aller in Kundenanlagen installierten
Zähler (ausgenommen DSZ).
Für diese Fernauslesung können aus wirtschaftlichen Gründen keine
hochverfügbaren Telekommunikationsverbindungen verwendet werden (es wird kein separates
leitungsgeführtes Kommunikationsnetz errichtet), sondern kommen Powerline
Communication (PLC) oder Funk zum Einsatz. Obwohl diese Technologien auch
relativ hohe Verfügbarkeiten bieten, treten in der Praxis immer wieder einzelne
Kommunikationsstörungen (z.B. infolge von Netzrückwirkungen auf die PLC
Kommunikation) auf, die dazu führen, dass einzelne Zähler auch über einen
längeren Zeitraum keine Verbrauchswerte liefern.
Die Verteilernetzbetreiber (VNB) monitoren die Lieferung der Energiedaten
flächendeckend und streben mit ihren Entstörmaßnahmen eine möglichst
lückenlose Datenlieferung an. Da die Betriebsführung bei einer derart großen
Menge an Zählern, mit den unterschiedlichsten Störursachen und der Vielzahl an
möglichen Maßnahmen eine große Herausforderung für alle VNB darstellt, hat die
Branche eine verbindliche Vorgehensweise für den Smart Meter Betrieb ausgearbeitet.

 
Fristen
Konsultation Beginn01.03.2022 
Stellungsnahmen bis31.03.2022 
Vorauss. Veröffentlichung18.04.2022 
Testphase ab01.09.2022 
Produktivsetzung03.10.2022 

Allgemeine Anmerkungen zu der Konsultation


Betroffene Prozesse

  
  
  

KO_QMSMKOM (00.90) Regelung für das Qalitätsmanagement der SM-Kommunikation

  
ProzessKO_QMSMKOM 
Version00.90 
BezeichnungRegelung für das Qalitätsmanagement der SM-Kommunikation 
Gültig von01.03.2022 

Stellungnahmen