Prozess CP_REQ_CMI - Anforderung auf Änderung des Mess-/Übertragungsintervalls

  
3 Versionen Ansichtszeitpunkt (TT.MM.JJJJ)  
  
  

Prozess CP_REQ_CMI (02.00) am 24.10.2017

  
Stammdaten
ProzessCP_REQ_CMI 
Version02.00 
MutterprozessCP_REQ_CMI (01.99) 
BezeichnungAnforderung auf Änderung des Mess-/Übertragungsintervalls 
BearbeitungsstatusFinal 
Gültig von01.06.2018 
Gültig bis31.12.2099 
StatusAktiv, zukünftig 
GranularitätZählpunkt 
StornierbarNein 
KategorieCustomer Processes 
ResponsekategorieCustomer Processes 
SpartenStrom 
BeteiligteVerteilernetzbetreiber
Lieferant
 
  
  

Prozess Grundlagen

  
GrundlagenKonsultation gem. SoMa5
ElWOG §84a (1) Auslesung Viertelstundenwerte
Sonstige Marktregeln Kap. 10, 2.3 Vom Netzbetreiber an den Lieferanten
 
  
  

Verwendete Prozesschritte

  
  
  

Responsecodes der Prozessschritte

  
ANFORDERUNG_CMI - Anforderung auf Änderung des Mess-/Übertragungsintervalls
CodeBezeichnungResponse Kategorie
Keine Einträge vorhanden.


  
  

Prozessdiagramm

  
  
  

Dokumente und Links

  
  
  
  

Ergänzende Informationen

  

Beschreibung

  


Dieser Prozess dient der Umstellung des Messintervalls im Zusammenhang mit intelligenten Messgeräten (z.B. Umstellung von Tageswerten auf 15-Minuten Werte) und der Umstellung des Übertragungsintervalls (Tägliche, monatliche Übermittlung). Der Lieferant hat die Möglichkeit im Auftrag des Kunden das Messintervall, bzw. das Übertragungsintervall zu ändern.

Seitens des Lieferanten muss das gewünschte Änderungsdatum im Prozessdatum (CPRequest - ProcessDate) sowie das gewünschte Messintervall (CPRequest - MeteringIntervall) und der Versendezyklus der Verbrauchsdaten (CPRequest - TransmissionCyle) mit dem Message Code ANFORDERUNG_CMI übermittelt werden.  Das Prozessdatum darf maximal 5 Arbeitstage in der Vergangenheit liegen.

Als Begleitprozess ist die Übermittlung des Nachweisdokumentes (MD_VDC) mit oder ohne Zustimmungserklärung anzustoßen. Wenn der Prozess MD_VDC als Begleitprozess von CP_REQ_CMI verwendet wird, müssen die Felder DOCAuthentificationMethod und DOCSignatureDate befüllt werden.

Bei Übermittlung einer vom Kunden unterfertigen Zustimmungserklärung (PDF) ist das Verfahren 51 anzugeben.

Wurde die Zustimmungserklärung durch den Kunden in elektronischer Form gegeben (Verfahren 1 oder 4) so muss im Anforderungsprozess die Mailadresse der Authentifizierung an den Netzbetreiber übermittelt werden (Feld EMailCustomer).

Für die Anforderung von Viertelstundenwerten und/oder der täglichen Übermittlung, ist das Übermitteln einer Zustimmungserklärung (zur Zeit) verpflichtend. Vor der erstmaligen Anforderung sind mit dem Netzbetreiber die zu verwendenden Authentifizierungsverfahren abzustimmen.

Für die Umstellung auf Tageswerte und/oder die monatliche Übermittlung ist keine Zustimmungserklärung notwendig.

Der Netzbetreiber stellt ab dem Prozessdatum das Messintervall um und ändert ab Tagesdatum das Übertragungsintervall. Auf Grund dieser Umstellungen sendet der Netzbetreiber eine MasterData-Nachricht.

Wurde auf Grund einer Anforderung zum Prepaymentverfahren (Prozess CP_REQ_APR) auf täglich Übermittlung umgestellt, soll durch diesen Prozess keine Änderung auf monatlichen Versand möglich sein. Als Ablehnungsgrund soll der Responsecode 91 (Angefordertes Ablese-/Übertragungsintervall nicht möglich) verwendet werden.


Übertragung

  


Für die Abwicklung des Datenaustausch stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Prozessumsetzung in der eigenen IT-Landschaft: EDA Messenger oder EDA e-mail. Für weitere Infos kontaktieren Sie bitte eda@ebutilities.at.
  2. Nutzung eines IT Dienstleister (SaaS): EDA Messenger, welcher durch den IT Dienstleister betrieben wird. Für weitere Infos kontaktieren Sie bitte Ihren IT Dienstleister
  3. SelfStorage-Dienst der Verrechnungsstellen für Lieferanten: EDA Messenger, welcher durch die Verrechnungsstellen betrieben wird

Der energiewirtschaftliche Datenaustausch ist grundsätzlich für alle Marktteilnehmer (ausgenommen Verteilernetzbetreiber) kostenlos.


Fristen

  


Die Umstellung seitens des Netzbetreibers ist bei einer Anforderung in die Vergangenheit binnen 5 Tagen ab Einlangen mit Stichtag Prozessdatum vorzunehmen ansonsten spätestens 5 Tage nach dem Prozessdatum. Die Anforderung seitens des Lieferanten ist spätestens 5 Arbeitstage nach Prozessdatum zu übermitteln. Der Prozess darf seitens des aktuellen Lieferanten maximal 30 Arbeitstage in die Zukunft gestartet werden.

Auf eine etwaige Zustimmungserklärung ist 24 Stunden zu warten,


Prozessauslösend

  


Prozessauslösend kann beispielsweise eine Tarifumstellung bzw. ein Kundenwunsch sein (Zustimmung des Kunden in jedem Fall erforderlich)


Verpflichtende XML Knoten

  


Bei MessageCode ANFORDERUNG_CMI ist die Übermittlung der XML-Elemente CPRequest - MeteringIntervall und CPRequest - TransmissionCycle verpflichtend. CPRequest - DOCNumber und der damit verbundene Prozess der Übermittlung des Nachweisdokuments ist nur bei der Anforderung von 15-Minuten-Werten bzw. bei der täglichen Datenübermittlung verpflichtend.


Voraussetzungen

  


Der Lieferant muss der aktuelle Versorger sein. Der Zählpunkt muss den DeviceType IMS oder IME besitzen.

Die Zustimmung des Kunden zur Änderung des Messintervalls bzw. des Versendezyklus der Verbrauchsdaten entsprechend der rechtlichen Rahmenbedingungen ist zwingende Voraussetzung für den Lieferanten um den Prozess starten zu dürfen.


Änderungen

  


02.09.2017 Springer:

Klarstellung Fristen bei Anforderung in die Vergangenheit

Text RC91 ergänzt

17.10.2017 Springer:

Fehlerkorrektur: DeviceType durch MeteringIntervall ersetzt, verpflichtendes Feld TransmissionCycle hinzugefügt

  
  
  
  

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