Prozess CP_REQ_APR - Anforderung Aktivierung Prepaymentverfahren

  
3 Versionen Ansichtszeitpunkt (TT.MM.JJJJ)  
  
  

Prozess CP_REQ_APR (01.10) am 24.10.2017

  
Stammdaten
ProzessCP_REQ_APR 
Version01.10 
MutterprozessKeine Abstammung 
BezeichnungAnforderung Aktivierung Prepaymentverfahren 
BearbeitungsstatusFinal 
Gültig von01.01.2017 
Gültig bis31.05.2018 
StatusAktiv 
GranularitätZählpunkt 
StornierbarNein 
KategorieCustomer Processes 
ResponsekategorieCustomer Processes 
SpartenStrom 
BeteiligteVerteilernetzbetreiber
Lieferant
 
  
  

Prozess Grundlagen

  
GrundlagenBranchenvereinbarung
ElWOG §82 (5) Recht auf Prepaymentfunktion
 
  
  

Verwendete Prozesschritte

  
  
  

Responsecodes der Prozessschritte

  
ANFORDERUNG_APR - Anforderung Aktivierung Prepaymentverfahren
CodeBezeichnungResponse Kategorie
Keine Einträge vorhanden.


ANTWORT_APR - Antwort
CodeBezeichnungResponse Kategorie
70Änderung akzeptiertCustomer Processes

  
  

Prozessdiagramm

  
  
  

Dokumente und Links

  
Bezeichnung KategorieBeschreibungLink
Keine Einträge vorhanden.
  
  
  

Ergänzende Informationen

  

Beschreibung

  


Grundlage ist die Verwendung einer softwarebasierten Prepayment Lösung durch den Lieferanten. In diesem Fall erfolgt die Berechnung der Prepayment-Bilanz, die Überwachung und Zahlungsabwicklung ausschließlich im Abrechnungssystem des Lieferanten. Je nach angebotenem Verrechnungsmodell (reine Energieverrechnung oder Vorleistungsmodell) werden nur die Energiekosten oder die Gesamtkosten dem einbezahlten Guthaben gegenübergestellt.

Der Prozess dient der Anforderung des Prepaymentverfahrens auf Lieferantenseite. Der Lieferant übermittelt dem Netzbetreiber die Information, dass er ab Prozessdatum mit dem Kunden eine Prepaymentvereinbarung abgeschlossen hat. Der Netzbetreiber übermittelt ab Prozessdatum täglich Verbrauchswerte (Prozess CR_MSG). Der monatliche Versand der Verbrauchswerte entfällt (keine doppelte Versendung von Verbrauchsdaten).

Die Aktivierung des Prepaymentverfahrens ändert nicht die Parametrierung am Zähler. Der Lieferant erhält täglich die Verbrauchswerte in der angeforderten Granularität und prüft softwaremäßig ob das Guthaben des Kunden noch ausreicht. Sollte das Guthaben verbraucht sein, startet der Lieferant den Prozess „Anforderung Abschaltung eines intelligenten Messgerätes“ (Prozess CP_REQ_DCS).


Übertragung

  


Für die Abwicklung des Datenaustausch stehen lt. Sonstige Marktregeln Kapitel 5 drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Prozessumsetzung in der eigenen IT-Landschaft: EDA Messenger oder EDA e-mail. Für weitere Infos kontaktieren Sie bitte eda@ebutilities.at.
  2. Nutzung eines IT Dienstleister (SaaS): EDA Messenger, welcher durch den IT Dienstleister betrieben wird. Für weitere Infos kontaktieren Sie bitte Ihren IT Dienstleister
  3. SelfStorage-Dienst der Verrechnungsstellen für Lieferanten: EDA Messenger, welcher durch die Verrechnungsstellen betrieben wird

Der energiewirtschaftliche Datenaustausch ist grundsätzlich für alle Marktteilnehmer (ausgenommen Verteilernetzbetreiber) kostenlos.


Fristen

  


Die Antwortnachricht ist automatisiert zu übermitteln – bei manueller Bearbeitung spätestens jedoch innerhalb von 3 Arbeitstagen nach Anforderung. Die Anforderung seitens des Lieferanten ist mindestens 5 Arbeitstage vor Prozessdatum zu übermitteln. Der Prozess darf seitens des Lieferanten maximal 30 Arbeitstage in die Zukunft gestartet werden.


Prozessauslösend

  


Lieferant und Kunde vereinbaren eine Abrechnung nach Prepaymentverfahren.


Verpflichtende XML Knoten

  


Keine abweichend vom Schema erforderlichen XML-Komposits.


Voraussetzungen

  


  • Der Lieferant muss der aktuelle Versorger sein.
  • Der Zählpunkt muss den DeviceType IMS, IME oder IMN besitzen. Sollte der Zählpunkt den DeviceType DSZ besitzen, muss der Kunde zuvor beim Netzbetreiber seinen Wunsch auf einen digitalen Standardzähler zurücknehmen. Danach kann der Prozess durch den Lieferanten erneut gestartet werden.
  • Der Lieferant muss mit dem Kunden eine Prepaymentvereinbarung abgeschlossen haben.
  • Es muss eine Vereinbarung über die Abschaltungsvorgänge zwischen Lieferant und Netzbetreiber abgeschlossen sein.
  • Es darf kein Versorgungssicherheitsgrund vorliegen (z.B. medizinische Gründe).
  • Das Prepaymentverfahren ist für den Lieferanten noch nicht aktiviert.


Änderungen

  



  
  
  
  

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