Prozess RP_REQ_IN - Anforderung Rückforderung Insolvenz

  
3 Versionen Ansichtszeitpunkt (TT.MM.JJJJ)  
  
  

Prozess RP_REQ_IN (01.95) am 27.04.2018

  
Stammdaten
ProzessRP_REQ_IN  
Version01.95 
MutterprozessRP_REQ_IN (01.10) 
Aus Konsultation- 
BezeichnungAnforderung Rückforderung Insolvenz 
BearbeitungsstatusKonsultation 
Gültig von21.11.2017 
Gültig bis31.01.2018 
StatusInaktiv (In Konsultation) 
GranularitätZählpunkt 
StornierbarJa 
KategorieRückforderungsprozesse 
ResponsekategorieCustomer Processes 
SpartenStrom
Erdgas
 
BeteiligteVerteilernetzbetreiber
Lieferant
 
  
  

Prozess Grundlagen

  
GrundlagenBranchenvereinbarung 
  
  

Verwendete Prozesschritte

  
  
  

Responsecodes der Prozessschritte

  
ANFORDERUNG_IN - Anforderung Rückforderung Insolvenz
CodeBezeichnungResponse Kategorie
Keine Einträge vorhanden.


ANTWORT_IN - Antwort
CodeBezeichnungResponse Kategorie
81Rückforderung akzeptiertCustomer Processes

SALDEN_IN - Antwort (Salden ungleich, Betrag lt. NB)
CodeBezeichnungResponse Kategorie
Keine Einträge vorhanden.

KLAEREN_IN - Antwort (nach bilateraler Klärung)
CodeBezeichnungResponse Kategorie
Keine Einträge vorhanden.

  
  

Prozessdiagramm

  
  
  

Dokumente und Links – Teil der Konsultation

  
Bezeichnung KategorieBeschreibungLink
Keine Einträge vorhanden.
  
  

Ergänzende Dokumente und Links - nicht Teil der Konsultation

  
BezeichnungKategorieBeschreibungLink
Keine Einträge vorhanden.
  
  
  

Ergänzende Informationen

  

Beschreibung

  


  • Im Fall einer Insolvenz erstellt Lieferant/Versorger einen Anforderungsdatensatz ANFORDERUNG_IN für einen Zählpunkt und sendet diesen an den Netzbetreiber

    • Lieferant/Versorger ermittelt die Summe, der an den Netzbetreiber bezahlten Netzrechnungen der letzten 63 Tage (berechnet ab Valutadatum der Zahlung). Zusätzlich werden die offenen Forderungen aus der Netzkomponente an den Endkunden ermittelt. Diese beiden Beträge werden gegenübergestellt und lediglich der kleinste Betrag kann vom Lieferanten rückgefordert werden. Der Zeitraum von 63 Tagen verkürzt sich um jene Anzahl an Kalendertagen, die das Zahlungsziel des Endverbrauchers gegenüber dem Lieferant/Versorger die Anzahl von 14 Tagen überschreitet. (Beispiel Zahlungsfrist 20 Kalendertage: Hieraus ergibt sich eine Betrachtungsperiode von à 63-20+14 = 57 Kalendertage)

    • Auch wenn keine Rückforderung von nichtbezahlten Netzentgelten erforderlich ist, kann im Insolvenzfall dieser Prozess verwendet werden. In diesem Fall ist im Feld [RepaymentAmount] der Betrag 0,00 einzusetzen.

    • Grundlage ist das Ediktsdatum der Insolvenz.

    • Die Übermittlung an NB darf spätestens 10 Kalendertagen nach Insolvenzeröffnung erfolgen.

    • Im Anforderungsdatensatz hat der Lieferant die Möglichkeit das Feld "Supply" optional zu befüllen:

      • WL:  Weiterlieferung wie bisher

      • AB:  Der Zählpunkt soll mit Prozessdatum abgemeldet werden

      • KU:  Ab Prozessdatum soll die Rechnungslegung auf "Netzrechnung an Kunde" erfolgen

  • NB empfängt und überprüft Datensatz

    • Standard-Zählpunktsprüfung lt. Marktkommunikation

    • Vollständigkeit der Daten
      (beim NB fehlende Insolvenzdaten dürfen nicht zu einer Ablehnung führen. Ebenso sollen in der Prüfung auf das Aktenzeichen und das Gericht Leerzeichen, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung ignoriert werden.)

  • NB ermittelt Rückforderungsbetrag in seinem System und vergleicht diesen mit der Anforderung des Lieferant/Versorger . 

    • Bei Übereinstimmung bzw. ist Anforderungsbetrag kleiner als der vom NB ermittelte Betrag erfolgt positive Rückmeldung ANTWORT_IN als Notification an Lieferant/Versorger .

    • Bei Betragsabweichung (Lieferant/Versorger Anforderbetrag ist > als NB) sendet NB Rückmeldung SALDEN_IN die „Repayment.xml“ retour und fügt den im NB-System ermittelten Betrag im Feld „RepaymentAmount“ ein.

    • Lieferant/Versorger hat die Möglichkeit die Betragsdifferenz 15 Arbeitstage vor Anmeldefrist bilateral zu klären. Kommt es zu keiner Klärung wird der vom NB ermittelte Rückforderungsbetrag 15 AT vor Anmeldefrist an den Lieferant/Versorger überwiesen (diese Frist gilt auch für die Versendung einer Stornonachricht)

    • Im Fall einer Betragsklärung senden NB die Meldung KLAEREN_IN mit dem vereinbarten Betrag im Feld RepaymentAmount an den Lieferant/Versorger

    • Rückzahlung erfolgt als Einzelanweisung
      • In der Zahlungsanweisung erfolgt die Angabe der Zahlungsreferenz:

      • Format: SEPA Credit Transfer (Netzbetreiber an Bank)
        Kennung im unstrukturierten Verwendungszweck (unter :
        RUCKAT12345-
        Referenznummer (12stellig)-
        Zählpunktsnummer (35stellig)-

        Die AT-Nummer muss die des Netzbetreibers sein. Als Referenznummer muss die Nummer angegeben werden, die auch im Rechnungsverkehr mitgeliefert wird.
        Um eine besser Interpretierbarkeit beim Lieferanten zu gewährleisten, muss jeweils ein Bindestrich  als Trennzeichen verwendet werden.

  • In der Schlussrechnung (Qualifier in InfoPaymentPosition RUCK) wird die Rückzahlung an den Lieferant/Versorger als untere Position ausgewiesen (auch wenn der RUCK-Betrag 0,00 beträgt)

    • Es darf je Beleg nur eine PaymentInfoPosition "RUCK" ausgewiesen werden

    • Diese Position ist immer mit dem Steuersatz "n" (nicht steuerbar) zu übermitteln

  • Die Schlussrechnung wird vom NB frühestens einen Tag nach Durchführung der Rückzahlung versandt.

  • Der Lieferant/Versorger prüft die Position RUCK mit der am Kreditor (NB im Buchungssystem des Lieferant/Versorger ) verbuchten Eingangszahlung aus Rückläufermodell. Ist die Eingangszahlung gleich, dann wird die RUCK nicht weiter auf den Kreditor verbucht, da diese Forderung ja bereits am Kreditor existiert. Lediglich der Betrag der Endabrechnung wird an den Kreditor weitergeleitet.

  • Die Schlussrechnungen werden seitens Lieferant/Versorger und NB getrennt beim Masseverwalter angemeldet



Übertragung

  



Fristen

  


Anforderung:

Die Übermittlung des Anforderungsdatensatz an NB darf spätestens 10 Kalendertagen nach Insolvenzeröffnung erfolgen.



Betragsklärung:

Lief hat die Möglichkeit die Betragsdifferenz 15 Arbeitstage vor Anmeldefrist bilateral zu klären. Kommt es zu keiner Klärung wird der vom NB ermittelte Rückforderungsbetrag 15 AT vor Anmeldefrist an den Lieferant überwiesen.


Prozessauslösend

  


Insolvenz des Kunden


Verpflichtende XML Knoten

  


Bei diesem Prozess ist die Übermittlung des XML-Komposit Repayment verpflichtend



Voraussetzungen

  


  • Zählpunkt befindet sich im Vorleistungsmodell.
  • Zählpunkt darf beim Lieferant nicht im Prepayment sein


Änderungen

  


Änderungen zur Version 01.10:

  • Formatbeschreibung für Zahlungsanweisung des RUCK-Betrages welcher bisher im Anhang A beschrieben wurde.
  • Start Insolvenzprozess bei "Saldo 0"
  • Ergänzung der Auswahl im Element Supply um "KU"

  
  
  
  

Änderungen verfolgen

  

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