Stellungnahme zu Prozess - RP_REQ_IN (01.95) Anforderung Rückforderung Insolvenz

  
VonVERBUND AG XX  
Datum21.12.2017 
Text

VERBUND AG stimmt dem Konsultationsvorschlag
grundsätzlich zu.



 



Darüber hinaus sollten folgende Punkte angepasst
werden:



 



Betragsermittlung (Forderungen aus der Netzkomponente an den Endkunden
ermitteln)



Für die Konsultation möchten wir festhalten, dass
wir hier keine Notwendigkeit sehen, den Betrag vor Erstellung der
Schlussrechnung nochmals gegenüberzustellen, da die offene Forderung gegenüber
dem Endkunden ja meist aufgrund offener Teilbeträge basiert und diese
einerseits auf Basis des gemeldeten Jahresverbrauchs des Netzbetreibers
berechnet werden (wobei es hier schon oft zu Differenzen zw. Netzbetreiber und
Lieferant kommt, da die Netzbetreiber den Teilbetrag mit einem anderen Wert
berechnen) oder vom Kunden jederzeit (unter bestimmten Voraussetzungen)
angepasst werden können.




Erst im Zuge der Endabrechnung werden die
Teilbeträge den tatsächlichen Netzkosten gegenübergestellt. Sollte es hierbei netzseitig
zu einem Guthaben kommen, reduziert dies die offene Netzforderung und bei einer
netzseitigen Forderung hätte der Lieferant weniger Rückforderung (RUCK)
erhalten, da er eigentlich höhere Teilbeträge an den Netzbetreiber überwiesen
hat.




Unserer Meinung nach kann es hier nur bei gänzlich
abweichenden Teilbeträgen zu einer geringeren Forderungen aus der
Netzkomponente an den Endkunden kommen und diese werden im Zuge der
Endabrechnung abgeglichen und bei der nachfolgenden Anforderung
Betreibertrennung berücksichtigt.